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    7/2/2009

    A Microsoft View of the Future

    imageIch bin kürzlich auf einer Podiumsdiskussion der APA gefragt worden, was denn meiner Meinung nach das nächste große Ding in der IKT werden wird.

    Meine Antwort (aus der APA Aussendung) war wie folgt:

    Als Trend der Zukunft sieht Microsoft-Sprecher Lutz die Evolution der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, "von der grafischen Benutzerführung hin zu einer natürlichen Anwenderführung mit Touchscreen, Handschrift, Spracheingabe, Gesten- und Sprachsteuerung". Die "Killer Applikation" sei die Handhabbarkeit: "Deshalb ist das iPhone so populär. Nicht weil es so ein tolles Telefon oder so ein toller Computer ist", erklärte Lutz.

     

    imageUsability, also die Handhabbarkeit von Geräten wird IMHO in Zukunft den größten Unterschied machen und unseren Umgang mit der IKT am stärksten verändern. Auch Microsoft arbeitet angestrengt daran, das heutige “Graphical User Inferface” (GUI) zum “Natural User Interface” (NUI) zu entwickeln. Und mit dem Surface Computer und in naher Zukunft mit Windows 7 MultiTouch werden nun auch für eine breitere Anwendergruppe erste bemerkenswerte Akzente in diese Richtung gesetzt.

    Wer noch ein wenig weiter in die Zukunft blicken möchte, dem sei das folgende kurze 2min Video am Blog von Robert Shelton empfohlen. Sehr interessant sind auch die schriftlichen Anmerkungen von Robert dazu unterhalb des Video Objektes. Ob´s dann auch alles wirklich so spielen wird, bleibt allerdings abzuwarten.

    6/16/2009

    Cui bono?

    Wie bereits vielfach den Medien zu entnehmen war, hat sich Microsoft entschlossen, mit der Markteinführung von Windows 7 in Europa ein Betriebssystem ohne vorinstallierten/integrierten Browser auf den Markt zu bringen. Hintergrund dazu ist ein dahingehendes “Statement of Objections” der EU Wettbewerbsbehörde, welche in dem Bundling zwischen Windows und Internet Explorer einen Wettbewerbsverstoß vermutet.

    Soweit die Fakten. Aber wem soll denn eigentlich das EU Wettbewerbsrecht nützen? Dem Konsumenten etwa? Aber nicht doch! Dem Mitbewerb natürlich - das ist ja auch bereits implizit im Begriff enthalten ;-) Also freuen sich jetzt all die potenten Internet Explorer Wettbewerber in der EU, dass es ab Herbst im Windows Betriebssystem keinen vorinstallierten Browser gibt und sich die Konsumenten fürderhin selbst um die Anschaffung einer Vorrichtung kümmern dürfen, welche die Anzeige von Internetseiten ermöglicht. Die spannende Frage “Wie komme ich ohne Browser zu einem Browser?” ist dabei auch noch gesondert zu beantworten.

    Nur, von welchen Mitbewerbern sprechen wir überhaupt? Vom norwegischen Nischenanbieter Opera etwa? Nicht wirklich. Wir sprechen im wesentlichen von Mozilla Firefox und damit von Google, an dessen finanziellen Tropf Mozilla hängt. Wir sprechen von einem Microsoft Mitbewerber, der sich in den letzten Jahren auch ohne konsumentenfeindliche Massnahmen der EU ausnehmend gut entwickeln konnte und wie ich bereits im Februar in meinem Blog geschrieben habe seine Marktanteile über die letzten 5 Jahre ungestört ausbauen konnte und im deutschsprachigen Raum sogar bereits den IE Anteil überholt haben soll (siehe die dahingehende Jubelmeldung im heutigen WebStandard). Klingt nicht unbedingt nach einer Marktsituation, die nach Regulierung schreit. Aber bitte, ich bin kein Wettbewerbsrechtler und kann das natürlich nicht beurteilen. Schon gar nicht bin ich ein EU Wettbewerbsrechtler…

    Schade eigentlich. Andere US Konzerne wie beispielsweise Google investieren derzeit massiv in deren eigene gut bezahlte Anwälte für EU Wettbewerbsrecht. Stellt die EU doch ein perfektes und willfähriges Spielfeld für deren eigenes Monopoly dar. Daher hat sich Google auch gleich als sog. “Intervener” den Parteienstatus für ein allfälliges EU Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft gesichert, was deren eigene massive Interessensvertretung für Firefox und Chrome mehr als deutlich dokumentiert. Und damit werden Sie im Verein mit den anderen Mitbewerbern von Microsoft – IBM, Oracle/Sun, Adobe & Co über den eigens dafür gegründeten Lobbying-Verein ECIS und natürlich die hier-nicht-fehlen-dürfende Freie Software Foundation - schon dafür sorgen, dass es nicht zu einer allzu schnellen Einigung kommen wird.

    Übrigens: Auch wenn es dazu noch keine offizielle Kommunikation seitens Microsoft gibt, können Interessierte über die Beweggründe der Entscheidung  auf dem von Microsoft eingerichteten “Microsoft On The Issues” Blog nachlesen.

    P.S. Wem dieses Thema wie ein De ja vù vorkommt, trügen tatsächlich nicht die Sinne. Im US Kartellverfahren (1998 – 2003) gegen Microsoft war der Vorwurf der ungerechtfertigten Bündelung (“tying”) des Windows Betriebsystems und Internet Explorer tatsächlich der Auslöser des Verfahrens. Dieser Anklagepunkt wurde jedoch im weiteren Verfahren, in der Berufung, fallen gelassen und zugunsten Microsoft entschieden. Als Folge des US Kartellverfahrens hat Microsoft jedoch bereits seit 2003 die technischen und vertraglichen Freiheiten für PC Hersteller geschaffen, bei Windows den Browser ihrer Wahl vorzuinstallieren. 

    5/29/2009

    The Sound of Found

    Wie hört sich das an, wenn sich Daten und Informationen zu echten Entscheidungsgrundlagen verdichten? Richtig – es macht “Bing”. Und genau deshalb nennt Microsoft seine neue Suchmaschine … pardon … Entscheidungsmaschine auch genau so. Soweit die Erklärung zur Namensgebung des Live Search Nachfolgers aus dem dazugehörigen Blog, der bis vor kurzem noch unter dem Arbeitstitel “Kiev” gehandelt wurde.

    Entlang der gestrigen Ankündigung auf dem Wall-Street-Journal Event “All-Things-Digital” seitens CEO Steve Ballmer wird Microsoft die neue Suchmaschine am 3. Juni für den US Markt freischalten. Für die restlichen Märkte der Welt erfolgt die Einführung gestaffelt, für Europa steht jetzt im wesentlichen nur mal das Re-Branding an, sowie für Märkte wie Deutschland oder UK bereits eine erste BETA Version.

    Daher findet sich zur Zeit auf Bing.com auch noch nicht viel mehr als eine Ankündigung und ein Imagevideo, das zeigt wie Bing aussehen wird und auf was wir uns bereits freuen können.

    “Rund 30 Prozent aller Suchanfragen werden ohne Ergebnis abgerochen”. Zu diesem Ergebnis kommt eine ComScore-Studie. Ein verbesserter Index soll Bing-Nutzern daher bessere Ergebnisse liefern. Zudem soll es Antworten auf konkrete Fragen geben. Ein Service den auch Wolfram Alpha anbieten will. Und auch bei Google arbeitet man bereits seit längerem an einer solchen Lösung. Bei Bing bedeutet dies beispielsweise, dass eine Suchanfrage zu einer Flugnummer von der Suchmaschine mit aktuellen Informationen zu dem Flug beantwortet wird. Gleiches gilt für Wetteranfragen zu einer bestimmten Stadt. Informationen zu Produkten werden durch Shopping- und Vergleichsdienste wie bspw. die erst kürzlich gekaufte Shopping-Seite Ciao aufgewertet. 

    Microsoft nennt seine neue Search-Engine daher „Decision Engine“, weil sie eben nicht nur Suchergebnisse vermittelt, sondern auch thematisch passende Rubriken und entsprechende Daten mitliefert.

    Erste Testergebnisse mit Bing deuten bereits darauf hin, dass Microsoft damit ein großer Wurf gelungen ist, der vor allem auf den Einsatz der Technologie von Powerset zurückzuführen ist. Damit lassen sich semantische Verknüpfungen zu dem eingegebenen Suchbegriff aufspüren und ebenfalls mit anzeigen.

    Außer diesen zusätzlichen Verknüpfungen werden bei Bing auch weitere Informationen über ein Suchergebnis anzeigt, sobald man mit der Maus über die Link-Zeile fährt. Das hat den Vorteil, dass man nicht erst auf den Link klicken muss, falls man sich nicht ganz sicher ist, ob es das gewünschte Ergebnis ist.

    Viel Lob gibt es derzeit vor allem von Forrester. „Bing unterstützt wie keine andere Suchmaschine das E-Commerce – und damit wird Bing ganz schnell viele Werbe-Dollars anlocken“, meint Forrester-Analyst Shar VanBoskirk.

    Bis es soweit ist, wird es aber zumindestens in Europa noch einige Zeit dauern und bis es auch in Österreich so richtig “Bing” macht und alle Möglichkeiten von Bing ähnlich wie in den USA ausgefahren werden können, wird wohl noch einiges an Wasser die Donau hinunterlaufen.

    Und so haben wir Bing intern visualisiert:

    image

    5/27/2009

    Krise – welche Krise?

    Die IKT Branche scheint ja eine ganz besonders krisenresistente zu sein. Der deutsche IKT Branchenverband BITKOM fragt regelmäßig deutsche IKT Unternehmen aus allen Größensegmenten nach den Auswirkungen der Krise. Die letzte Erhebung wurde im Februar durchgeführt. Im weiteren die Ergebnisse zusammengefasst:  

     

    ITK-Branche spürt nur leichte Folgen der Krise

    Þ  Einer aktuellen Bitkom-Studie zufolge spürt die Mehrheit von über 300 deutschen ITK-Unternehmen noch keine Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise auf ihr Geschäft.

    clip_image002

    Þ  Die meisten befragten Unternehmen rechnen allerdings damit, dass ihr Umsatz und ihre Auftragsentwicklung im Laufe der nächsten Monate zurückgehen wird. Die ITK-Firmen schätzen zudem ihre Zukunft gegenwärtig negativer ein als vor einem halben Jahr.

    clip_image002[4]

    Þ  Rund ein Drittel der befragten Firmen geben keinen konkreten Grund für eine schlechtere Geschäftsentwicklung an, sondern rechnen allgemein damit, dass sich die Wirtschaftskrise auch auf ihr Unternehmen auswirken wird.

    Gründe für schlechte Geschäftsentwicklung

    (Basis: 179 Unternehmen, Angaben in Prozent)

     

    Jan 09

    Feb 09

     

    Kunden stornieren/verschieben Projekte

    63%

    64%

    clip_image002

    keine konkreten negativen Signale

    35%

    36%

    clip_image002[4]

    andere bzw. weitere Gründe

    2%

    0%

    clip_image001

    Þ  Im Hinblick auf rückläufige Umsätze gibt es bei den befragten Firmen keine großen Unterscheide zwischen großen, mittleren und kleinen Firmen. Jedes vierte Unternehmen verzeichnet unabhängig von seiner Größe weniger Umsatz als erwartet.

    Spüren Sie Auswirkungen der Krise auf Ihr Unternehmen?

    (Basis: 304 Unternehmen, Angaben in Prozent)

     

    Kleine Unternehmen

    Mittlere Unternehmen

    Große Unternehmen

     

    Nov 08

    27%

    24%

    42%

    clip_image002[6]

    Dez 08

    31%

    25%

    40%

    clip_image002[8]

    Jan 09

    41%

    40%

    36%

    clip_image002[10]

    Feb 09

    44%

    44%

    40%

    clip_image002[12]

    Þ  Die Umsatzerwartungen für 2009 haben sich bei der Hälfte der befragten Unternehmen aus der ITK-Branche leicht nach unten korrigiert. Bei einem Drittel der Firmen bleibt die Umsatzerwartung dagegen unverändert.

    Veränderte Umsatzerwartungen für 2009

    (Basis: 304 Unternehmen, Angaben in Prozent)

     

    Kleine Unternehmen

    Mittlere Unternehmen

    Große Unternehmen

     

    Nov 08

    9%

    34%

    56%

    clip_image002[16]

    Dez 08

    17%

    36%

    42%

    clip_image002[18]

    Jan 09

    18%

    39%

    35%

    clip_image002[20]

    Feb 09

    15%

    49%

    32%

    clip_image002[22]

    Þ  Jedes vierte befragte ITK-Unternehmen rechnet mit einer Erholung des Marktes im Jahr 2010. Ein Drittel der Firmen glauben dagegen, dass bereits im zweiten Halbjahr 2009 eine Besserung der wirtschaftlichen Situation eintreten wird.

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    Quelle: Bitkom, Computer Reseller News 14/2009

    In Österreich dürfte die Lage ähnlich sein. Erst kürzlich hat der VÖSI (Verband der Österreichischen Softwareindustrie, www.voesi.or.at) eine Pressekonferenz dazu abgehalten, mit dem Titel:

    „Die Softwarebranche trotzt der Wirtschaftskrise. 

    Oder kommt das Dicke Ende noch?”

    Der Presse stellten sich am Podium der Präsident des VÖSI, Hrn. Prof. Ing. Peter Kotauczek, Sektionschef Dr. Arthur Winter vom Bundesministerium für Finanzen, Hr. Komm.-Rat Robert Bodenstein, Fachgruppenobmann-Stellvertreter der UBIT der Wirtschaftskammer Wien, sowie Hr. Mag. Manfred Prinz, Vizepräsident des VÖSI. Den Tenor der Diskussion mit Presse und Besuchern könnte man wie folgt wiedergeben: „Die Krise hat auch die Software- bzw. IKT-Branche erreicht, wirkt sich aber unterschiedlich auf die Unternehmen aus. Man kann davon ausgehen, dass es noch enger werden wird, aber man kann auch wie die deutschen IKT Kollegen hoffen, dass es sich bereits im Laufe des Jahres 2010 wieder zum Besseren wendet“.

    In diesem Sinne bleibt bei uns also das Glas halbvoll!! Prost :-)

    5/12/2009

    30 auf einen Streich


    Sehr nett: Jetzt kann ich mich mit meiner Windows Live ID auch gleich bei Facebook oder LinkedIn anmelden und die Daten wie Kontakte, Freunde, Statusmeldungen, Notizen etc. werden auch gleich über die Services hinweg ausgetauscht - natürlich nur in dem Maße wie ich es auch freigegeben habe.

    image

     

    In Windows Live fließen seit kurzem tatsächlich alle Informationen aus den unterschiedlichen Plattformen wie Facebook, MySpace & Co zusammen und man kann Freunde und Bekannte über alle Grenzen der Services hinweg sichten und einladen. So bleibt man immer am Stand, über neue Blogeinträge, über neue Fotoserien auf Flickr oder was auch immer man an Infos interessant hält.

     

     

    Ganz wichtig: Immer bestimmt der Anwender selbst, welche Daten, welche Kontakte in das jeweilige Netzwerk aufgenommen werden sollen. Über die neuen und offenen Schnittstellen fließen die Informationen von mittlerweile knapp dreißig internationalen Partnern auf Windows Live zusammen – und wenn gewollt, auch wieder heraus.

    image

    4/24/2009

    Von der Idee zur Innovation


    Das kann ein langer Weg sein. Wie man ihn beschreitet und vielleicht auch etwas abkürzen kann, soll ein neues Event Format namens "Entrepreneurship Forum" an StudentInnen, Jungunternehmer oder die die es werden möchten, möglichst praxisnah vermitteln. Das Forum findet im Rahmen des "Innovation Day 2009" statt, welcher in der Abendveranstaltung mit der Verleihung der "Innovation Awards" seinen Höhepunkt findet.

    clip_image001Wir machen das erstmals im Rahmen unseres neugegründeten Microsoft Innvoation Center (M.I.C.). Neben einer prominent besetzten Podiumsdiskussion präsentieren auch die Finalisten des "Innovation Award" was in ihrem Projekt zur Nominierung geführt hat.

    Das Finale zum Innovation Award findet dann im Beisein des Wissenschaftsministers Johannes "Gio" Hahn statt, der die Awards dann auch persönlich überreichen wird. Alle Teilnehmer am Entrepreneurship Forum sind auch herzlich zur Abendveranstaltung eingeladen.

    Die Einladung und Anmeldung zum Entrepreneurship Forum findet Ihr am MSDN.at Blog.

    Ich freue mich auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen!

    4/10/2009

    Nicht cool genug


    Was wäre die Computer Branche ohne die Emotionen und Glaubenskämpfe rund um Windows, Macintosh, Linux? Richtig: So langweilig wie die Waschmaschinenindustrie!

    Und in den Staaten findet das seit geraumer Zeit Eingang in die diversen Werbekampagnen von Apple oder Microsoft - und findet mit ihren z.T. sehr gewürzten Breitseiten auf den Mitbewerb ihr Publikum. So auch die aktuelle "I am PC" Kampagne von Microsoft. Sie zeigt eine - auf amerikanische Verhältnisse - hippe junge Frau, die Volkswagen fährt :-) und aufgrund der herrschenden wirtschaftlichen Verhältnisse im Geldbörsel leider zu der Feststellung kommen muss:

    Lauren in Microsoft ad

    "I´m just not cool enough to be a Mac person"

    Herrlich. Und das hat natürlich die Apple Afficionados sofort auf die Barrikaden gebracht. Ganz witziger Blogeintrag dazu samt gegenständlichen Spot seht Ihr auf http://apple20.blogs.fortune.cnn.com/2009/03/28/how-microsoft-put-apple-on-the-defensive/.

    Have fun & Frohe Ostern!

    3/30/2009

    Sissi Is The Best


    Was wird dieser Tage alles über die Zunft der Lehrer geschrieben, debattiert und geschimpft. Keine Angst, ich schließe mich jetzt nicht mehr oder minder wortreich irgendeinem der gegenwärtigen Camps und Stammtische an, die derzeit zwischen den Antipoden Unterrichtsministerium und Lehrergewerkschaft wie die Schwammerln aus dem Boden schießen.

    Ich möchte vielmehr auf die auch hierzulande kaum (und viel zu wenig) artikulierte Gemeinschaft von (meist jungen) innovativen Lehrerinnen und Lehrern hinweisen, welche ihren Schutzbefohlenen mit innovativen Unterrichtsmethoden und viel persönlichem Einsatz begegnen, bei den Jugendlichen Spaß am Lernen und Entdecken wecken und es schaffen, mit modernster Technik (die überhaupt nicht teuer sein muß) die komplexen Sachverhalte einer immer komplexer werdenden Welt zu vermitteln.

    Das letzte Woche zu Ende gegangene "Innovative Teachers Forum 2009", welches erstmals in Wien stattfand, hat gleich 250 derartige Lehrerinnen und Lehrer aus über 40 europäischen Ländern zusammengebracht, welche mehr als 70 innovative Schulprojekte zum "Innovative Teachers Award" eingereicht hatten. Alles Projekte, die beispielhaft für den innovativen Einsatz von IKT im Unterricht sind. Und auch eine außergewöhnliche Möglichkeit für Lehrkräfte, sich in einem internationalen Umfeld zu treffen,ihre Ideen mit anderen zu teilen und innovative Ansätze im Bildungsbereich zu unterstützen.

    Seit 2004 wird das Europäische Innovative Teachers Forum als internationales Treffen veranstaltet, bei dem besonders engagierte und innovative Pädagogen ihre mit Hilfe digitaler Medien umgesetzten Unterrichtsprojekte präsentieren und sich mit Kolleginnen und Kollegen, aber auch Bildungsexperten austauschen.

     

    Das Forum ist eine wichtiger Bestandteil von Microsofts weltweitem Bildungsprogramm Partners in Learning. Bisher wurde das Europäische Innovative Teachers Forum in London (2004), Stockholm (2005), Tallinn (2006), Paris (2007) und Zagreb (2008) durchgeführt.

    Und wie sehr diese Art von Lehrer auch abseits von Ministerien und Gewerkschaften eine echte (auch gut digital vernetzte) Community darstellen, zeigen die nachstehenden Fotos vom Empfang der belgischen Gewinnerin des ITF Awards in der Kategorie Content, der ihr von ihren Kolleginnen und Kollegen beim Eintreffen am Flughafen Zaventem spontan bereitet wurde. Herzerwärmend.

    Ein wenig von diesem Sprit würde auch die hierzulande geführte "2-Stunden" Diskussion gut vertragen können, denke ich jetzt mal ganz keck...

    clip_image001clip_image001[6]clip_image001[4]image clip_image001[8]clip_image001[10]

    3/10/2009

    Cyber-Mobbing: Schützen Sie Ihr Kind!


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    Instant Messenger haben den Webchats inzwischen den Rang abgelaufen und werden vielfach auch als Ersatz für E-Mails genutzt. Besonders für Jugendliche und für immer mehr Kinder stellen sie ein selbstverständliches Kommunikationsmittel dar. Die JIM-Studie 2008 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest belegt die immense Popularität der Instant Messenger: über 70% der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren nutzen sie täglich oder mehrmals wöchentlich.

     

     

    Instant Messenger werden aber auch bei jüngeren Nutzern und Nutzerinnen unter 12 Jahren immer beliebter. Da diese Nutzergruppe zum Großteil noch nicht über die notwendige Medienkompetenz verfügt, macht es Sinn, ein gesondertes Produkt anzubieten, das an die Bedürfnisse von Kindern dieser Altersgruppe angepasst ist.

     

    Auf Basis des Microsoft Live Messengers gibt es nun ein derartiges Produkt: Ab sofort kann man den Windows Live Messenger für Kids unter www.kinder-messenger.de kostenlos herunterladen und seine Kinder beim Chatten schützen. Der Messenger ist dabei speziell auf die Bedürfnisse von Acht- bis Zwölfjährigen zugeschnitten. Die Software hat Microsoft Deutschland in Zusammenarbeit mit jugendschutz.net, der FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter) und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. entwickelt.

    Wichtiger als die kindergerechte Aufmachung der Software ist die spezielle Konfiguration. Bereits die Registrierung ist nur mit Zustimmung der Eltern möglich. Auch beim persönlichen Profil und der Kontaktliste haben die Eltern die volle Kontrolle. Private Fotos können nicht so ohne weiters ins Netz geschickt werden. Die Sicherheitseinstellungen der Software für den Datenverkehr sind besonders hoch eingestellt, um den Transport von Schadsoftware zu verhindern. Sollte es im Chat dennoch zu einer problematischen Situation kommen, gibt es eine Schnittstelle zur Beratungshotline der Johanniter-Unfallhilfe.

    2/27/2009

    Frauenpower


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    Das unabhängige Great Place to Work Institute Österreich erhebt jährlich die besten Arbeitgeber Österreichs anhand der Dimensionen Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung. Dazu werden die MitarbeiterInnen in einer umfassenden, anonymen Befragung um ihr Feedback zu diesen Kriterien gebeten.  Die Ergebnisse machen 2/3 des Gesamtergebnisses aus, für das restliche Drittel werden die Human Resources Programme und Maßnahmen einer Analyse unterzogen.

     

    clip_image001[4]

    Microsoft Österreich hat heuer bereits zum 6. Mal an diesem Wettbewerb teilgenommen. Wir sind sehr stolz, dass wir mit unserer Kultur, unserem Arbeitsumfeld und unseren Angeboten als Arbeitgeber bei sehr guter Konkurrenz so gut abgeschnitten haben und es unter die Top 5 der "Besten Arbeitgeber Österreichs 2009" geschafft haben. 

     

    Besonders freuen wir uns natürlich über den Sonderpreis „Bester Arbeitgeber für Frauen“, mit dem wir heuer bereits zum 2. Mal ausgezeichnet wurden. Ausschlaggebend für diesen Preis sind die Programme, die ein Unternehmen zur Unterstützung der Chancengleichheit am Arbeitsplatz setzt.

     

     

    2/17/2009

    Software Champions gesucht!


    Wir suchen: Die Hidden Champions der .NET Entwicklung auf www.innovationaward.at

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    Microsoft Österreich vergibt heuer erstmals den Microsoft Innovation Award.

    Insgesamt € 14.000 vergeben wir für auf Microsoft Technologie basierende innovative Software Lösungen. Es gibt übrigens auch einen speziellen Preis für Software von Plattformen anderer Hersteller, welche sich durch besondere Interoperabilität (plattformübergreifende Eigenschaften) auszeichnen. Mitmachen kann jeder,

    • Microsoft Kunden von EPU bis Industrieunternehmen
    • Microsoft Partner aller Art
    • Startups (besonders willkommen)
    • Studenten und Forschungseinrichtungen

    Bis Anfang April ist die Einreichung online unter www.innovationaward.at möglich! Einzige Bedingung: Hinter jeder Einreichung muss eine lauffährige Software stehen.

    Mehr dazu in der Presseaussendung als auch auf der Award Website www.InnovationAward.at

    Wie läuft die Bewertung ab?

    1. Einreichungen werden bis Anfang April online entgegengenommen.
    2. Eine erste Shortlist wird intern gebildet, Anfang April
    3. Die externe Jury kürzt auf 5 Finalisten
    4. 5 Finalisten präsentieren am Innovation Day Ihre Lösung – mit Publikumsvoting und Meinung der Experten-Jury wird der Gewinner ermittelt!
    5. Auf der Abendveranstaltung des Innovation Day am 7.5. 2009 wird der Gewinner bekannt gegeben!

    Die ersten Reaktionen auf unsere Presseaussendung waren durchwegs positiv und finden sich online in Medien wie bspw. Futurezone, Webstandard, Monitor und Computerwelt.

    Viel Erfolg!

     

    2/13/2009

    Von Browsern und Marktanteilen


    So, so - Mozilla überlegt also die Unterstützung der Beschwerde bei der EU Kommission gegen Microsoft, die ursprünglich von Opera auf den Brüsseler Amtsweg gebracht wurde.

    Dabei ist es IMHO schon erstaunlich, wenn die Mehrzahl an Medien eine Positionierung von Mozilla als eine Non-Profit Open Source Community unkritisch durchgehen lassen, während es in der Realität 90% seiner finanziellen Mittel vom handfesten Mitbewerber von Microsoft - Google - erhält. Wir reden hier immerhin von ca. 75 Millionen Dollar p.a., welche Mozilla von Google dafür erhält, dass Mozilla´s Firefox Browser standardmäßig bei Google (eine Firma die in Europa etwa 90% Marktanteil hat) installiert wird. In diesem Zusammenhang erscheint es mir auch als eine durchaus legitime Fragestellung, ob und wie diese sog. "Non-Profit Organisation" denn ihre Mittel auch tatsächlich ausschließlich "der Förderung von Offenheit, Innovation und Chancen im Internet" widmet, wie es auf deren Webseite heisst.

    Die Unterstützung der Opera Beschwerde wäre aber auch insoweit überraschend, als erst kürzlich hochrangige Mozilla Funktionäre die Opera Behauptungen, dass eine Bündelung den Wettbewerb behindere, scharf zurückgewiesen haben. So wurde der Firefox Chefarchitekt Mike Conner erst kürzlich öffentlich damit zitiert, dass "Opera hier etwas behauptet, dass erwiesenermaßen falsch ist", darauf verweisend, dass Firefox selbst einen ständig steigenden Marktanteil zu verzeichnen hat, der derzeit bereits weltweit über 20% liegt. "Opera behauptet, dass eine Bündelung (des Browsers) zu (mehr) Marktanteil führt. Ich weiss nicht, wie sie derartiges ruhigen Gewissens behaupten können", so Conner weiter.

    Referenz dazu unter http://www.pcpro.co.uk/news/246913/firefox-exec-we-dont-want-to-be-bundled-with-windows.html und http://blog.actonline.org/2009/02/so-thats-why-google-hasnt-cancelled-its-payments-to-mozilla.html.

    Währenddessen empfehle ich jedem, das einfach nur mit gesundem Menschenverstand anzusehen und zu beurteilen:

    • Jedes heute am Markt verfügbare Betriebssystem inkludiert einen Web Browser - selbst Betriebssysteme für Mobiltelefone. Die Anschuldigung, dass dies nur deshalb geschehe, um den Mitbewerb zu blockieren erscheint mir daher wider besseren Wissens. Konsumenten erwarten diese Funktionalität "out of the box", deshalb stellen sowohl Betriebssystem- als auch PC Hersteller sicher, dass diese Funktionalität auch inkludiert ist.
    • Microsoft hat über die letzten Jahre etwa 25% Marktanteil verloren, im Schnitt 8% pro Jahr. In Europa ist der Internet Explorer bereits unter 60% gefallen. Die Mehrzahl der Marktanteile ging dabei an Mozillas Firefox, aber auch Apples Safari und Googles Chrome gewinnen Anteile. Das erinnert ein wenig an die EU Geschichte mit dem Windows Media Player, bei der sich die EU in ihrer Rhetorik ebenfalls nicht von Fakten stören ließ.
    • Als Folge des US Kartellverfahrens hat Microsoft bereits die technischen und vertraglichen Freiheiten für PC Hersteller geschaffen, bei Windows den Browser ihrer Wahl vorzuinstallieren. Auch für die Konsumenten hat Microsoft einfache Möglichkeiten geschaffen, den Internet Explorer als Standard-Browser durch einen alternativen Browser zu ersetzen. Es gibt daher de-facto für Opera oder Mozilla keinerlei Zugangsbarrieren zu Windows, was letztlich ja auch durch die aktuellen Marktanteilsverschiebungen belegt wird.

    Andere Sicht der Dinge? Ich freue mich über jeden Kommentar!

    1/27/2009

    Die Rückkehr des Königs


    Mit diesem an die Herr-der-Ringe Trilogie angelehnten Titel hat erst vor ein paar Monaten der nicht unbedingt als Microsoft unkritisch geltende WebStandard die erste Beta des Internet Explorer (IE) 8 in einer "Ansichtssache" konnotiert. Die vor wenigen Tagen als RC (Release Candidate = fast fertige Version) herausgegebene Vorversion kann auch nach meiner persönlichen Erfahrung bereits diese hohen Erwartungen erfüllen.

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    Der lange als Nachzügler gescholtene Internet Explorer schließt mit der Version 8 nicht nur an seine Herausforderer Firefox und Chrome an, sondern legt auch noch in punkto der exakten Unterstützung offener Standards und Industriestandards sowie Datenschutz noch ein Schauferl drauf.

    Was bringt er nun? Eingedampft auf 4 bullets ist das folgendes:

    • Schneller Mit neuen bedarfsorientierten Seiten und Registerkarten ermöglicht Internet Explorer 8 ein schnelles und zuverlässiges Öffnen von Internetseiten. Sie erreichen die Informationen, die Ihnen am wichtigsten sind, jetzt in weniger Schritten; der Zugriff auf Ihr Webmailkonto, auf Ihre bevorzugten Nachrichtenwebsites oder auf andere Onlinedienste ist jetzt mit einem einzigen Klick möglich.
    • Einfacher Mit weniger Schritten können Sie auf viele häufige Aufgaben zugreifen, und Sie können die Aktualisierung von Echtzeitinformationen automatisieren. Mit einem einzigen Klick behalten Sie die den Überblick über die Ergebnisse Ihrer Lieblingssportmannschaft, aktuelle Nachrichten und Wetterinformationen.
    • Mehr Schutz für die Privatsphäre Internet Explorer 8 bietet Schutz für Ihre Privatsphäre und Ihre vertraulichen Informationen im gesamten Web. Mit dem InPrivate Browsing hinterlässt man nun nicht mehr Spuren im Web wie weiland Hänsel und Gretel im Wald.
    • Mehr Sicherheit Internet Explorer 8 schützt Sie vor bösartiger Software und verhindert, dass diese auf Ihren PC gelangt. Gleichzeitig erleichtert Internet Explorer 8 das Erkennen von Websites, die sich als als andere Absender ausgeben.

    Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild. Die sehr stabile Vorversion des IE 8 ist auch in deutscher Sprache, sogar in der Ländereinstellung "Österreich - Deutsch" verfügbar: www.microsoft.com/ie

    Erste Presseberichte dazu:
    - Krone Online: http://www.krone.at/krone/S96/object_id__130973/hxcms/index.html
    - Web Standard: http://derstandard.at/?id=1231152936666
    - ORF Futurezone: http://futurezone.orf.at/stories/1502067/
    - Ansichtssache: http://derstandard.at/?id=1219725233471

    1/7/2009

    Habemus Petra


    Viele Monate blieben die Rauchsäulen über den Dächern der Microsoft Europazentrale schwarz. Bis sich endlich kurz vor dem Jahreswechsel die ersehnten weissen Rauchwolken einstellten und den neuen Geschäftsführer von Microsoft Österreich ankündigten. Erfreulich überraschend habe ich damit eine neue Chefin bekommen, was gerade in der IT Branche (mit ca. 15% durchschnittlichen Frauenanteil) nicht unbedingt als gewöhnlich angesehen werden kann.

    Zeitgleich mit der internen Ankündigung haben wir auch die Presse informiert und die Nachricht wurde von den Medien umgehend sehr positiv aufgenommen. Der hohe Nachrichtenwert ließ sich auch umgehend an der Anzahl der  eingehenden Interviewanfragen messen; meiner Schätzung nach deutlich höher als bei den männlichen Vorgängern.

    clip_image001Wie gesagt, aufgrund der Marktgegebenheiten nicht sonderlich überraschend aber auch eine Steilvorlage, weil Frauen in der IT-Welt im allgemeinen und in den Top-Führungsetagen im speziellen eben noch lange nicht "common sense" sind. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass Frauen in Top-Positionen oft darüber erzählen, wie viel mehr Leistung sie im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen bringen mussten, um ihren Weg gehen zu können.

    Und weil das nicht gerecht ist, wird dann auch mal schnell der Ruf nach einer Quote laut und auf den Erfolg in skandinavischen Ländern wie Norwegen verwiesen, wie es erst kürzlich die neue Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (die übrigens nur zwei Gassen weiter von mir in Guntramsdorf wohnt) tat.

    Ich habe mich allerdings erst kürzlich in einem Interview dazu dagegen ausgesprochen, da ich finde, dass es in der Besetzung von Stellen primär auf Qualifikation und Persönlichkeit ankommen und nicht das Geschlecht zum entscheidenden Kriterium werden sollte. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen zwar, dass eine verbindliche Quote über einen bestimmten Zeitraum ein politisches Werkzeug sein kann, welches dabei hilft Türen zu öffnen, Situationen zu überbrücken und eine erwünschte Dynamik am Markt zu erzeugen. Als Dauerlösung kann ich einer Quote jedoch nicht viel abgewinnen, weil sie mehr beim Symptom als bei der Ursache ansetzt. Das Handlungsfeld für die Politik sollte in diesem Bereich viel früher ansetzen, bereits in der Vorschulpädagogik, in der Prägung von weiblichen Berufsbildern in der Grund- und Mittelschule und in der mangelnden Technikbegeisterung von jungen Frauen.

    Und genau in diesem Zusammenhang stellt die weibliche Besetzung einer Spitzenposition ein wichtiges Signal dar. Einen wichtigen Faktor - neben unzureichenden Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie -stellen nicht zuletzt die fehlenden Rollenvorbilder für junge Frauen dar. Die Attraktivität der IT Branche und generell von techniknahen Berufsfeldern ist für junge Mädchen nach wie vor sehr gering. Und das führt im weiteren zum dauerhaften Mangel an gut ausgebildeten weiblichen Spitzenkräften mit einschlägiger Berufserfahrung, die man so gerne in den Management-Etagen sehen würde.

    Daher wünsche ich der IT Branche noch viele weitere Petras, die unserer Geschäftsführerin gerne nachfolgen möchten und sich bereits innerhalb ihrer Schullaufbahn für ein techniknahes Berufsfeld begeistern lassen.

    12/17/2008

    Schützen Sie sich mit einem Mausklick!


    Es gibt viele bildhafte Vergleiche im Bereich Sicherheit: Sicherheit ist eine Reise, ein Prozess, ist niemals statisch, oder: Sicherheit ist ein ständiges Wettrennen zwischen Hacker und Hersteller von Software. Oder: Sicherheit ist in der Anwendung begründet, erst in der sicheren Anwendung hergestellt, oder auch: Sicherheit ist ein Gefühl, aufbauend auf Vertrauen. Nun - das ist alles gleichermaßen richtig, wie es sich an dem heutigen Beispiel eines sog. "out-of-band" Sicherheits-Updates des weltweit am häufigsten eingesetzten Internetbrowsers, dem Internet Explorer, zeigt.

    Ausserplanmäßige Sicherheitsaktualisierung für Internet Explorer
    Wie gut inzwischen die Prozesse der permanenten Sicherheitsaktualisierung von Software funktionieren, zeigt sich recht anschaulich anhand des aktuellen Beispieles der für heute abend angesetzten ausserplanmäßigen Sicherheitsaktualisierung des Microsoft Internet Explorers: In der letzten Woche wurde das weltumspannend aufgesetzte Microsoft Security Response Center von einer neuen möglichen Angriffsmöglichkeit auf die Sicherheit des Internet Explorers (alle Versionen) informiert. Sofort begannen die Arbeiten zur Entwicklung einer entsprechenden Sicherheitsaktualisierung der Anwendungssoftware. Parallel dazu wurden von Experten verschiedene kurzfristige Schutzmassnahmen für unsere Kunden und Partner erarbeitet und publiziert, damit man auch in der Zwischenzeit bestmöglich vor allfälligen Angriffen geschützt bleiben konnte. In nur 8 Tagen wurde der "patch" (das Softwarepflaster) entwickelt und in eine Qualität gebracht, die es ermöglicht, die Aktualisierung weltweit in allen unterstützten Sprachen und allen Versionen des Internet Explorer auszurollen.

    Sicherheits-PCReifenwechsel am fahrenden Auto - frei Haus!
    Der eigentliche Clou der Sache: Wenn die Sicherheitsaktualisierung heute abend zur Verfügung stehen wird, können unsere Kunden das kleine Update dazu quasi "fliegend" am laufenden PC einspielen, über die üblichen Kanäle wie z.B. Microsoft Update, das mehrfach ausgezeichnete Webportal für Softwareupdates aller Art. Wenn man via Einstellung im Windows Sicherheitscenter das automatische Update am eigenen PC aktiviert hat, muss man sich überhaupt um nichts kümmern, da die Aktualisierung dann "frei Haus" an den PC gebracht wird und auf Wunsch auch automatisch installiert wird. Für unsere weltweit über 800 Millionen Privatkunden ist daher ihr Aufwand oder eine Arbeitsunterbrechung nur minimal, Unternehmenskunden haben natürlich einen höheren organisatorischen Aufwand dabei. Deshalb werden derartige Aktualisierungen im Normalfall auch nur einmal im Monat (sog. "Patch Tuesday") durchgeführt, um den Aufwand möglichst klein und planbar zu halten.
    © Delater/Pixelio

    Meine Bitte: Bleiben Sie sicher!
    Die erwähnte ausserplanmäßige Sicherheitsaktualisierung des Internet Explorer wird heute Mittwoch, den 17. Dezember gegen 19:00 (MEZ) veröffentlicht und wird alle derzeit unterstützen Versionen von Microsoft Internet Explorer betreffen. Die zentrale Webseite dazu ist für Österreich: www.microsoft.com/austria/security. Stellen Sie sicher, dass sie dieses kleine Update auch auf Ihren PC, Notebook installieren.
    Wenn Sie nicht schon am PC das automatische Update von sicherheitsrelevanten Aktualisierungen Ihrer Systemsoftware (Windows XP, Windows Vista: Sicherheitscenter) eingestellt haben, wäre jetzt eine gute Gelegenheit dazu ;-)

    Derartige Sicherheitsaktualisierungen gibt es regelmäßig und sind auch für alle anderen am Markt verfügbaren Browsertypen wie Mozilla Firefox oder Opera laufend notwendig. Detto für alle gängigen Betriebssysteme und breiter eingesetzte Anwendungssoftware quer über alle Hersteller. Um an den ersten Absatz wieder anzuschließen: IT Sicherheit ist definitiv eine Reise, ein Prozess und niemals ein Zustand. Das gilt im besonderen Maße für Software. Umsomehr ist es wichtig, dass die dahinterliegenden Prozesse einfach, schnell und im hohen Grade konsumentenfreundlich gestaltet sind.

    Microsoft macht hier für seine Kunden IMHO einen ziemlich guten Job. Sind Sie anderer Meinung? Ich freue mich über Ihren/Deinen Kommentar!

    Am Schluß noch der Lesetipp für alle, die mehr dazu wissen wollen: Der Blog unseres Sicherheitssprechers Gerhard Göschl, der sich diesem Thema sehr zeitnahe widmet.

     

    11/24/2008

    Green Your Desktop!


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    Passend zur kalten Jahreszeit, der WienStrom Jahresabrechnung und grassierender Finanzkrise möchte ich auf ein ebenso kleines wie nützliches Tool hinweisen, das dabei hilft, Energiekosten und damit verbundenes CO2 = Erderwärmung zu senken.

    Edison - Powermanagement für jedermann.
    Das kostenlos auf www.microsoft.com/environment/campaign_edison.aspx erhältliche Applet fügt sich nahtlos in die Energieverwaltung des Desktop oder Notebook PC ein und stört damit auch nicht voreingestellte Systemprozesse wie AV-Scans oder Software-Aktualisierungen.

    Es lassen sich in Folge sehr einfach die persönlichen Arbeits- und Ruhezeiten definieren und mit einem Klick auf den Kostenwert für die kWh auch der exakte Preis aus der eigenen Stromrechnung eingeben, damit auch die weitere Kalkulation der Ersparnis dazu stimmt.

    Auf der Pressekonferenz (hier ein Video dazu) wurde als Hintergrund angegeben, dass weltweit etwa 90% aller Desktop Computer kein effektives Energiemanagement aufweisen und keinen automatischen Ruhezustand für unbenutzte Zeiträume verwenden. Und dass in diesem "Suspend Modus" auch gleichzeitig das größte Potential an Energieersparnis liegt. Wenn nur 10% aller Desktop PC Anwender Energiemanagement a´la Edison benutzen würden, könnte man alleine dadurch weltweit etwa 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

    Daher auch an dieser Stelle der Aufruf an alle LeserInnen: Ladet Euch das Tool herunter und - spread the news!

     

     

    11/14/2008

    Wave 3


    So der interne Name der dritten und aktuellsten Überarbeitung der Windows Live Services, die ab Anfang Dezember auch in Österreich verfügbar sein wird. Neben Updates und Überarbeitungen von so arrivierten Diensten wie Live Messenger (jetzt auch mit News Feeds integriert) oder Live Hotmail (neue Oberfläche, endlich mit POP3 Integration!), gibt es dabei auch völlig neue Social Web Anwendungen wie beispielsweise die Windows Live Gruppen, welche wiederum sehr gut mit anderen Diensten verzahnt sind. Jede Gruppe - wie bspw. ein Freundeskreis, ein Verein oder eine Schulklasse - erhält dabei eine zentrale Webseite mit Mitgliederverzeichnis, Newsfeed und gemeinsamen (Live Skydrive) Speicherplatz von 25GB (!) für Fotos, Kalender und Dateien. Auf diese haben alle Gruppen-Mitglieder jederzeit Zugriff und jeder kann wiederum via Live Messenger mit jedem aus der Gruppe in Kontakt bleiben.

     

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    Ein paar nette Bilder und Screenshots dazu haben wir gleich einmal auf einen Windows Live SkyDrive (jetzt mit 25GB statt 5GB gratis) gelegt, der findet sich hier.

    Ein kurzer Videoclip beschreibt die bald auch in Österreich verfügbaren Live Services (einfach auf das Bild klicken):

     

     

    11/10/2008

    IT-Sicherheit-Tipps vom KMU-Forum in Salzburg

    Und hier der trackback zu einem neuen Blog meines Kollegen Erich, der sich vornehmlich für den heimischen Mittelstand engagiert. Also Business-To-Business oder besser gesagt "Best4Business" wie das im Bloggerdeutsch halt so heisst, - und so heisst auch sein neuer Blog, der mit Oktober gestartet ist. Und wie es halt so beim Bloggen ist, bestimmen vor allem aktuelle Ereignisse die Agenda. In seinem Fall ist es das KMU Forum in Salzburg, wo er am 5.11. über das Thema IT Sicherheit referieren durfte. Aus seiner Zusammenfassung IT-Sicherheit-Tipps vom KMU-Forum in Salzburg kann die interessierte Leserin eine recht einfache und verständliche Bestandsaufnahme entnehmen, wie man seine eigene IT Sicherheit bzw. die des eigenen Unternehmens verbessert.

    Nicht weiter verwunderlich ist es dabei, dass nach wie vor der größte Risikofaktor - erraten - der Mensch ist. Daher gilt es unverändert zu beherzigen: Sicherheit entsteht vor allem durch Sicherheitsbewusstsein. Das ist in der IT genauso wie bei der "Gib acht" Werbung der AUVA oder dem wieder aus der Klamottenkiste entlaufenen "Helmi". Und das ist heute mein Beitrag dazu ...

    Und hier noch der Powertip für jedermann: Abonnieren sie sich den monatlichen Sicherheitsnewsletter für Konsumenten von Microsoft Österreich. Ich kann ihn wirklich empfehlen, da er einfach und griffig aktuelle Tips für das eigene PC / Internet Verhalten und die Familie gibt: http://www.microsoft.com/austria/athome/security/newsletter/signup.mspx 

     

    10/31/2008

    Austria´s next US President


    imageDie Umfrageergebnisse liegen vor, das Resultat ist so eindeutig wie auch wenig überraschend: Nach der Online-Umfrage im Rahmen des US-Wahl-Specials auf MSN unter
    http://specials.de.msn.com/news/vote hieße der neue US-Präsident Barack Obama. Nach der gestrigen Schließung des MSN Voting-Tools stimmten 85,7 Prozent der insgesamt 525.375 Teilnehmer weltweit für den Demokraten, für den republikanischen Gegenkandidaten John McCain 14,3 Prozent.

    Mit Blick auf Österreich, würde Barack Obama auch hier am 4. November die US-Wahl für sich entscheiden. Hierzulande stimmten – mit deutlichem Vorsprung vor McCain – 90,6 Prozent für Obama. Dieser Trend war zuvor schon in den Wochenstatistiken abzulesen: Obama konnte seit Beginn der Abstimmung online am 8. Oktober regelmäßig die meisten Stimmen für sich gewinnen.

     

     

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    10/23/2008

    Wen würden Sie wählen?


    - wenn Sie die Möglichkeit hätten, den US Präsidenten direkt zu wählen? Was wäre, wenn die Wahl weltweit stattfände? Dieses Gedankenexperiment kann man nun in 22 Ländern inklusive Österreich durchspielen und über ein online basiertes Trendbarometer herausfinden, wer der Favorit der Europäer, Afrikaner oder Asiaten wäre. 

    imageBis zum 30. Oktober können User weltweit auf MSN ihre Stimme für ihren Wahlkandidaten abgeben. Österreichische User wählen unter http://specials.at.msn.com/news/vote/. Wer von den beiden Anwärtern - McCain oder Obama - in der Gunst der MSN-Wähler die Wahl anführt, zeigt das Online Ranking. Alle Stimmergebnisse von allen teilnehmenden Nationen stehen laufend aktualisiert auf MSN bereit. Sie sind per Länderauswahl einzeln aufrufbar und werden auf einem 360° Grad drehbaren Globus angezeigt. Und jeweils am Sonntag gibt es dann immer eine Hochrechnung, die alle Länderergebnisse umfasst. Der letzte Tag des Specials am 30.10. schließt mit einem weltweiten, natürlich nicht amtlichen, Wahlergebnis.

    Weitere Infos zum MSN Wahl-Special McCain vs. Obama finden sich unter http://specials.at.msn.com/news/vote.