| Thomas's profiletlutz - IMHOBlogLists | Help |
|
7/2/2009 A Microsoft View of the Future
Meine Antwort (aus der APA Aussendung) war wie folgt: Als Trend der Zukunft sieht Microsoft-Sprecher Lutz die Evolution der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, "von der grafischen Benutzerführung hin zu einer natürlichen Anwenderführung mit Touchscreen, Handschrift, Spracheingabe, Gesten- und Sprachsteuerung". Die "Killer Applikation" sei die Handhabbarkeit: "Deshalb ist das iPhone so populär. Nicht weil es so ein tolles Telefon oder so ein toller Computer ist", erklärte Lutz.
Wer noch ein wenig weiter in die Zukunft blicken möchte, dem sei das folgende kurze 2min Video am Blog von Robert Shelton empfohlen. Sehr interessant sind auch die schriftlichen Anmerkungen von Robert dazu unterhalb des Video Objektes. Ob´s dann auch alles wirklich so spielen wird, bleibt allerdings abzuwarten. 6/16/2009 Cui bono?Wie bereits vielfach den Medien zu entnehmen war, hat sich Microsoft entschlossen, mit der Markteinführung von Windows 7 in Europa ein Betriebssystem ohne vorinstallierten/integrierten Browser auf den Markt zu bringen. Hintergrund dazu ist ein dahingehendes “Statement of Objections” der EU Wettbewerbsbehörde, welche in dem Bundling zwischen Windows und Internet Explorer einen Wettbewerbsverstoß vermutet.
Nur, von welchen Mitbewerbern sprechen wir überhaupt? Vom norwegischen Nischenanbieter Opera etwa? Nicht wirklich. Wir sprechen im wesentlichen von Mozilla Firefox und damit von Google, an dessen finanziellen Tropf Mozilla hängt. Wir sprechen von einem Microsoft Mitbewerber, der sich in den letzten Jahren auch ohne konsumentenfeindliche Massnahmen der EU ausnehmend gut entwickeln konnte und wie ich bereits im Februar in meinem Blog geschrieben habe seine Marktanteile über die letzten 5 Jahre ungestört ausbauen konnte und im deutschsprachigen Raum sogar bereits den IE Anteil überholt haben soll (siehe die dahingehende Jubelmeldung im heutigen WebStandard). Klingt nicht unbedingt nach einer Marktsituation, die nach Regulierung schreit. Aber bitte, ich bin kein Wettbewerbsrechtler und kann das natürlich nicht beurteilen. Schon gar nicht bin ich ein EU Wettbewerbsrechtler… Schade eigentlich. Andere US Konzerne wie beispielsweise Google investieren derzeit massiv in deren eigene gut bezahlte Anwälte für EU Wettbewerbsrecht. Stellt die EU doch ein perfektes und willfähriges Spielfeld für deren eigenes Monopoly dar. Daher hat sich Google auch gleich als sog. “Intervener” den Parteienstatus für ein allfälliges EU Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft gesichert, was deren eigene massive Interessensvertretung für Firefox und Chrome mehr als deutlich dokumentiert. Und damit werden Sie im Verein mit den anderen Mitbewerbern von Microsoft – IBM, Oracle/Sun, Adobe & Co über den eigens dafür gegründeten Lobbying-Verein ECIS und natürlich die hier-nicht-fehlen-dürfende Freie Software Foundation - schon dafür sorgen, dass es nicht zu einer allzu schnellen Einigung kommen wird. Übrigens: Auch wenn es dazu noch keine offizielle Kommunikation seitens Microsoft gibt, können Interessierte über die Beweggründe der Entscheidung auf dem von Microsoft eingerichteten “Microsoft On The Issues” Blog nachlesen. P.S. Wem dieses Thema wie ein De ja vù vorkommt, trügen tatsächlich nicht die Sinne. Im US Kartellverfahren (1998 – 2003) gegen Microsoft war der Vorwurf der ungerechtfertigten Bündelung (“tying”) des Windows Betriebsystems und Internet Explorer tatsächlich der Auslöser des Verfahrens. Dieser Anklagepunkt wurde jedoch im weiteren Verfahren, in der Berufung, fallen gelassen und zugunsten Microsoft entschieden. Als Folge des US Kartellverfahrens hat Microsoft jedoch bereits seit 2003 die technischen und vertraglichen Freiheiten für PC Hersteller geschaffen, bei Windows den Browser ihrer Wahl vorzuinstallieren. Technorati Tags: Windows 7,Internet Explorer,Firefox,Chrome,Opera,Apple,Safari,Wettbewerb,EU Kartellverfahren,Google 5/29/2009 The Sound of FoundWie hört sich das an, wenn sich Daten und Informationen zu echten Entscheidungsgrundlagen verdichten? Richtig – es macht “Bing”. Und genau deshalb nennt Microsoft seine neue Suchmaschine … pardon … Entscheidungsmaschine auch genau so. Soweit die Erklärung zur Namensgebung des Live Search Nachfolgers aus dem dazugehörigen Blog, der bis vor kurzem noch unter dem Arbeitstitel “Kiev” gehandelt wurde.
Entlang der gestrigen Ankündigung auf dem Wall-Street-Journal Event “All-Things-Digital” seitens CEO Steve Ballmer wird Microsoft die neue Suchmaschine am 3. Juni für den US Markt freischalten. Für die restlichen Märkte der Welt erfolgt die Einführung gestaffelt, für Europa steht jetzt im wesentlichen nur mal das Re-Branding an, sowie für Märkte wie Deutschland oder UK bereits eine erste BETA Version. Daher findet sich zur Zeit auf Bing.com auch noch nicht viel mehr als eine Ankündigung und ein Imagevideo, das zeigt wie Bing aussehen wird und auf was wir uns bereits freuen können. “Rund 30 Prozent aller Suchanfragen werden ohne Ergebnis abgerochen”. Zu diesem Ergebnis kommt eine ComScore-Studie. Ein verbesserter Index soll Bing-Nutzern daher bessere Ergebnisse liefern. Zudem soll es Antworten auf konkrete Fragen geben. Ein Service den auch Wolfram Alpha anbieten will. Und auch bei Google arbeitet man bereits seit längerem an einer solchen Lösung. Bei Bing bedeutet dies beispielsweise, dass eine Suchanfrage zu einer Flugnummer von der Suchmaschine mit aktuellen Informationen zu dem Flug beantwortet wird. Gleiches gilt für Wetteranfragen zu einer bestimmten Stadt. Informationen zu Produkten werden durch Shopping- und Vergleichsdienste wie bspw. die erst kürzlich gekaufte Shopping-Seite Ciao aufgewertet.
Microsoft nennt seine neue Search-Engine daher „Decision Engine“, weil sie eben nicht nur Suchergebnisse vermittelt, sondern auch thematisch passende Rubriken und entsprechende Daten mitliefert. Erste Testergebnisse mit Bing deuten bereits darauf hin, dass Microsoft damit ein großer Wurf gelungen ist, der vor allem auf den Einsatz der Technologie von Powerset zurückzuführen ist. Damit lassen sich semantische Verknüpfungen zu dem eingegebenen Suchbegriff aufspüren und ebenfalls mit anzeigen. Außer diesen zusätzlichen Verknüpfungen werden bei Bing auch weitere Informationen über ein Suchergebnis anzeigt, sobald man mit der Maus über die Link-Zeile fährt. Das hat den Vorteil, dass man nicht erst auf den Link klicken muss, falls man sich nicht ganz sicher ist, ob es das gewünschte Ergebnis ist. Viel Lob gibt es derzeit vor allem von Forrester. „Bing unterstützt wie keine andere Suchmaschine das E-Commerce – und damit wird Bing ganz schnell viele Werbe-Dollars anlocken“, meint Forrester-Analyst Shar VanBoskirk. Bis es soweit ist, wird es aber zumindestens in Europa noch einige Zeit dauern und bis es auch in Österreich so richtig “Bing” macht und alle Möglichkeiten von Bing ähnlich wie in den USA ausgefahren werden können, wird wohl noch einiges an Wasser die Donau hinunterlaufen. Und so haben wir Bing intern visualisiert:
5/27/2009 Krise – welche Krise?Die IKT Branche scheint ja eine ganz besonders krisenresistente zu sein. Der deutsche IKT Branchenverband BITKOM fragt regelmäßig deutsche IKT Unternehmen aus allen Größensegmenten nach den Auswirkungen der Krise. Die letzte Erhebung wurde im Februar durchgeführt. Im weiteren die Ergebnisse zusammengefasst:
Þ Rund ein Drittel der befragten Firmen geben keinen konkreten Grund für eine schlechtere Geschäftsentwicklung an, sondern rechnen allgemein damit, dass sich die Wirtschaftskrise auch auf ihr Unternehmen auswirken wird.
Þ Im Hinblick auf rückläufige Umsätze gibt es bei den befragten Firmen keine großen Unterscheide zwischen großen, mittleren und kleinen Firmen. Jedes vierte Unternehmen verzeichnet unabhängig von seiner Größe weniger Umsatz als erwartet.
Þ Die Umsatzerwartungen für 2009 haben sich bei der Hälfte der befragten Unternehmen aus der ITK-Branche leicht nach unten korrigiert. Bei einem Drittel der Firmen bleibt die Umsatzerwartung dagegen unverändert.
Quelle: Bitkom, Computer Reseller News 14/2009 In Österreich dürfte die Lage ähnlich sein. Erst kürzlich hat der VÖSI (Verband der Österreichischen Softwareindustrie, www.voesi.or.at) eine Pressekonferenz dazu abgehalten, mit dem Titel: „Die Softwarebranche trotzt der Wirtschaftskrise. Oder kommt das Dicke Ende noch?” Der Presse stellten sich am Podium der Präsident des VÖSI, Hrn. Prof. Ing. Peter Kotauczek, Sektionschef Dr. Arthur Winter vom Bundesministerium für Finanzen, Hr. Komm.-Rat Robert Bodenstein, Fachgruppenobmann-Stellvertreter der UBIT der Wirtschaftskammer Wien, sowie Hr. Mag. Manfred Prinz, Vizepräsident des VÖSI. Den Tenor der Diskussion mit Presse und Besuchern könnte man wie folgt wiedergeben: „Die Krise hat auch die Software- bzw. IKT-Branche erreicht, wirkt sich aber unterschiedlich auf die Unternehmen aus. Man kann davon ausgehen, dass es noch enger werden wird, aber man kann auch wie die deutschen IKT Kollegen hoffen, dass es sich bereits im Laufe des Jahres 2010 wieder zum Besseren wendet“. In diesem Sinne bleibt bei uns also das Glas halbvoll!! Prost :-) 5/12/2009 30 auf einen Streich
In Windows Live fließen seit kurzem tatsächlich alle Informationen aus den unterschiedlichen Plattformen wie Facebook, MySpace & Co zusammen und man kann Freunde und Bekannte über alle Grenzen der Services hinweg sichten und einladen. So bleibt man immer am Stand, über neue Blogeinträge, über neue Fotoserien auf Flickr oder was auch immer man an Infos interessant hält.
Ganz wichtig: Immer bestimmt der Anwender selbst, welche Daten, welche Kontakte in das jeweilige Netzwerk aufgenommen werden sollen. Über die neuen und offenen Schnittstellen fließen die Informationen von mittlerweile knapp dreißig internationalen Partnern auf Windows Live zusammen – und wenn gewollt, auch wieder heraus. Technorati-Tags: Social Networks,Facebook,LinkedIn,MySpace,Flickr,Windows Live,Blog,Interoperabilität 4/24/2009 Von der Idee zur Innovation
Das Finale zum Innovation Award findet dann im Beisein des Wissenschaftsministers Johannes "Gio" Hahn statt, der die Awards dann auch persönlich überreichen wird. Alle Teilnehmer am Entrepreneurship Forum sind auch herzlich zur Abendveranstaltung eingeladen. Die Einladung und Anmeldung zum Entrepreneurship Forum findet Ihr am MSDN.at Blog. Ich freue mich auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen! 4/10/2009 Nicht cool genug
Und in den Staaten findet das seit geraumer Zeit Eingang in die diversen Werbekampagnen von Apple oder Microsoft - und findet mit ihren z.T. sehr gewürzten Breitseiten auf den Mitbewerb ihr Publikum. So auch die aktuelle "I am PC" Kampagne von Microsoft. Sie zeigt eine - auf amerikanische Verhältnisse - hippe junge Frau, die Volkswagen fährt :-) und aufgrund der herrschenden wirtschaftlichen Verhältnisse im Geldbörsel leider zu der Feststellung kommen muss:
Have fun & Frohe Ostern! 3/30/2009 Sissi Is The Best
Ich möchte vielmehr auf die auch hierzulande kaum (und viel zu wenig) artikulierte Gemeinschaft von (meist jungen) innovativen Lehrerinnen und Lehrern hinweisen, welche ihren Schutzbefohlenen mit innovativen Unterrichtsmethoden und viel persönlichem Einsatz begegnen, bei den Jugendlichen Spaß am Lernen und Entdecken wecken und es schaffen, mit modernster Technik (die überhaupt nicht teuer sein muß) die komplexen Sachverhalte einer immer komplexer werdenden Welt zu vermitteln. Das letzte Woche zu Ende gegangene "Innovative Teachers Forum 2009", welches erstmals in Wien stattfand, hat gleich 250 derartige Lehrerinnen und Lehrer aus über 40 europäischen Ländern zusammengebracht, welche mehr als 70 innovative Schulprojekte zum "Innovative Teachers Award" eingereicht hatten. Alles Projekte, die beispielhaft für den innovativen Einsatz von IKT im Unterricht sind. Und auch eine außergewöhnliche Möglichkeit für Lehrkräfte, sich in einem internationalen Umfeld zu treffen,ihre Ideen mit anderen zu teilen und innovative Ansätze im Bildungsbereich zu unterstützen.
Und wie sehr diese Art von Lehrer auch abseits von Ministerien und Gewerkschaften eine echte (auch gut digital vernetzte) Community darstellen, zeigen die nachstehenden Fotos vom Empfang der belgischen Gewinnerin des ITF Awards in der Kategorie Content, der ihr von ihren Kolleginnen und Kollegen beim Eintreffen am Flughafen Zaventem spontan bereitet wurde. Herzerwärmend. Ein wenig von diesem Sprit würde auch die hierzulande geführte "2-Stunden" Diskussion gut vertragen können, denke ich jetzt mal ganz keck... 3/10/2009 Cyber-Mobbing: Schützen Sie Ihr Kind!Instant Messenger haben den Webchats inzwischen den Rang abgelaufen und werden vielfach auch als Ersatz für E-Mails genutzt. Besonders für Jugendliche und für immer mehr Kinder stellen sie ein selbstverständliches Kommunikationsmittel dar. Die JIM-Studie 2008 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest belegt die immense Popularität der Instant Messenger: über 70% der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren nutzen sie täglich oder mehrmals wöchentlich.
Instant Messenger werden aber auch bei jüngeren Nutzern und Nutzerinnen unter 12 Jahren immer beliebter. Da diese Nutzergruppe zum Großteil noch nicht über die notwendige Medienkompetenz verfügt, macht es Sinn, ein gesondertes Produkt anzubieten, das an die Bedürfnisse von Kindern dieser Altersgruppe angepasst ist. Auf Basis des Microsoft Live Messengers gibt es nun ein derartiges Produkt: Ab sofort kann man den Windows Live Messenger für Kids unter www.kinder-messenger.de kostenlos herunterladen und seine Kinder beim Chatten schützen. Der Messenger ist dabei speziell auf die Bedürfnisse von Acht- bis Zwölfjährigen zugeschnitten. Die Software hat Microsoft Deutschland in Zusammenarbeit mit jugendschutz.net, der FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter) und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. entwickelt. Wichtiger als die kindergerechte Aufmachung der Software ist die spezielle Konfiguration. Bereits die Registrierung ist nur mit Zustimmung der Eltern möglich. Auch beim persönlichen Profil und der Kontaktliste haben die Eltern die volle Kontrolle. Private Fotos können nicht so ohne weiters ins Netz geschickt werden. Die Sicherheitseinstellungen der Software für den Datenverkehr sind besonders hoch eingestellt, um den Transport von Schadsoftware zu verhindern. Sollte es im Chat dennoch zu einer problematischen Situation kommen, gibt es eine Schnittstelle zur Beratungshotline der Johanniter-Unfallhilfe. 2/27/2009 FrauenpowerDas unabhängige Great Place to Work Institute Österreich erhebt jährlich die besten Arbeitgeber Österreichs anhand der Dimensionen Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung. Dazu werden die MitarbeiterInnen in einer umfassenden, anonymen Befragung um ihr Feedback zu diesen Kriterien gebeten. Die Ergebnisse machen 2/3 des Gesamtergebnisses aus, für das restliche Drittel werden die Human Resources Programme und Maßnahmen einer Analyse unterzogen.
Microsoft Österreich hat heuer bereits zum 6. Mal an diesem Wettbewerb teilgenommen. Wir sind sehr stolz, dass wir mit unserer Kultur, unserem Arbeitsumfeld und unseren Angeboten als Arbeitgeber bei sehr guter Konkurrenz so gut abgeschnitten haben und es unter die Top 5 der "Besten Arbeitgeber Österreichs 2009" geschafft haben.
Besonders freuen wir uns natürlich über den Sonderpreis „Bester Arbeitgeber für Frauen“, mit dem wir heuer bereits zum 2. Mal ausgezeichnet wurden. Ausschlaggebend für diesen Preis sind die Programme, die ein Unternehmen zur Unterstützung der Chancengleichheit am Arbeitsplatz setzt.
2/17/2009 Software Champions gesucht!
Technorati-Tags: Innovation Award,Innovation Day,Software,Interoperabilität,Startup,Studenten,Forschung,F&E 2/13/2009 Von Browsern und Marktanteilen
Dabei ist es IMHO schon erstaunlich, wenn die Mehrzahl an Medien eine Positionierung von Mozilla als eine Non-Profit Open Source Community unkritisch durchgehen lassen, während es in der Realität 90% seiner finanziellen Mittel vom handfesten Mitbewerber von Microsoft - Google - erhält. Wir reden hier immerhin von ca. 75 Millionen Dollar p.a., welche Mozilla von Google dafür erhält, dass Mozilla´s Firefox Browser standardmäßig bei Google (eine Firma die in Europa etwa 90% Marktanteil hat) installiert wird. In diesem Zusammenhang erscheint es mir auch als eine durchaus legitime Fragestellung, ob und wie diese sog. "Non-Profit Organisation" denn ihre Mittel auch tatsächlich ausschließlich "der Förderung von Offenheit, Innovation und Chancen im Internet" widmet, wie es auf deren Webseite heisst. Die Unterstützung der Opera Beschwerde wäre aber auch insoweit überraschend, als erst kürzlich hochrangige Mozilla Funktionäre die Opera Behauptungen, dass eine Bündelung den Wettbewerb behindere, scharf zurückgewiesen haben. So wurde der Firefox Chefarchitekt Mike Conner erst kürzlich öffentlich damit zitiert, dass "Opera hier etwas behauptet, dass erwiesenermaßen falsch ist", darauf verweisend, dass Firefox selbst einen ständig steigenden Marktanteil zu verzeichnen hat, der derzeit bereits weltweit über 20% liegt. "Opera behauptet, dass eine Bündelung (des Browsers) zu (mehr) Marktanteil führt. Ich weiss nicht, wie sie derartiges ruhigen Gewissens behaupten können", so Conner weiter. Referenz dazu unter http://www.pcpro.co.uk/news/246913/firefox-exec-we-dont-want-to-be-bundled-with-windows.html und http://blog.actonline.org/2009/02/so-thats-why-google-hasnt-cancelled-its-payments-to-mozilla.html. Währenddessen empfehle ich jedem, das einfach nur mit gesundem Menschenverstand anzusehen und zu beurteilen:
Andere Sicht der Dinge? Ich freue mich über jeden Kommentar!
Technorati-Tags: EU Commission,competition,Opera,Firefox,Internet Explorer,Wettbewerb,Browser,Mozilla,Google 1/27/2009 Die Rückkehr des Königs
Der lange als Nachzügler gescholtene Internet Explorer schließt mit der Version 8 nicht nur an seine Herausforderer Firefox und Chrome an, sondern legt auch noch in punkto der exakten Unterstützung offener Standards und Industriestandards sowie Datenschutz noch ein Schauferl drauf. Was bringt er nun? Eingedampft auf 4 bullets ist das folgendes:
Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild. Die sehr stabile Vorversion des IE 8 ist auch in deutscher Sprache, sogar in der Ländereinstellung "Österreich - Deutsch" verfügbar: www.microsoft.com/ie Erste Presseberichte dazu: 1/7/2009 Habemus Petra
Zeitgleich mit der internen Ankündigung haben wir auch die Presse informiert und die Nachricht wurde von den Medien umgehend sehr positiv aufgenommen. Der hohe Nachrichtenwert ließ sich auch umgehend an der Anzahl der eingehenden Interviewanfragen messen; meiner Schätzung nach deutlich höher als bei den männlichen Vorgängern.
Und weil das nicht gerecht ist, wird dann auch mal schnell der Ruf nach einer Quote laut und auf den Erfolg in skandinavischen Ländern wie Norwegen verwiesen, wie es erst kürzlich die neue Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (die übrigens nur zwei Gassen weiter von mir in Guntramsdorf wohnt) tat. Ich habe mich allerdings erst kürzlich in einem Interview dazu dagegen ausgesprochen, da ich finde, dass es in der Besetzung von Stellen primär auf Qualifikation und Persönlichkeit ankommen und nicht das Geschlecht zum entscheidenden Kriterium werden sollte. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen zwar, dass eine verbindliche Quote über einen bestimmten Zeitraum ein politisches Werkzeug sein kann, welches dabei hilft Türen zu öffnen, Situationen zu überbrücken und eine erwünschte Dynamik am Markt zu erzeugen. Als Dauerlösung kann ich einer Quote jedoch nicht viel abgewinnen, weil sie mehr beim Symptom als bei der Ursache ansetzt. Das Handlungsfeld für die Politik sollte in diesem Bereich viel früher ansetzen, bereits in der Vorschulpädagogik, in der Prägung von weiblichen Berufsbildern in der Grund- und Mittelschule und in der mangelnden Technikbegeisterung von jungen Frauen. Und genau in diesem Zusammenhang stellt die weibliche Besetzung einer Spitzenposition ein wichtiges Signal dar. Einen wichtigen Faktor - neben unzureichenden Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie -stellen nicht zuletzt die fehlenden Rollenvorbilder für junge Frauen dar. Die Attraktivität der IT Branche und generell von techniknahen Berufsfeldern ist für junge Mädchen nach wie vor sehr gering. Und das führt im weiteren zum dauerhaften Mangel an gut ausgebildeten weiblichen Spitzenkräften mit einschlägiger Berufserfahrung, die man so gerne in den Management-Etagen sehen würde. Daher wünsche ich der IT Branche noch viele weitere Petras, die unserer Geschäftsführerin gerne nachfolgen möchten und sich bereits innerhalb ihrer Schullaufbahn für ein techniknahes Berufsfeld begeistern lassen. 12/17/2008 Schützen Sie sich mit einem Mausklick!
Ausserplanmäßige Sicherheitsaktualisierung für Internet Explorer
Meine Bitte: Bleiben Sie sicher! Derartige Sicherheitsaktualisierungen gibt es regelmäßig und sind auch für alle anderen am Markt verfügbaren Browsertypen wie Mozilla Firefox oder Opera laufend notwendig. Detto für alle gängigen Betriebssysteme und breiter eingesetzte Anwendungssoftware quer über alle Hersteller. Um an den ersten Absatz wieder anzuschließen: IT Sicherheit ist definitiv eine Reise, ein Prozess und niemals ein Zustand. Das gilt im besonderen Maße für Software. Umsomehr ist es wichtig, dass die dahinterliegenden Prozesse einfach, schnell und im hohen Grade konsumentenfreundlich gestaltet sind. Microsoft macht hier für seine Kunden IMHO einen ziemlich guten Job. Sind Sie anderer Meinung? Ich freue mich über Ihren/Deinen Kommentar! Am Schluß noch der Lesetipp für alle, die mehr dazu wissen wollen: Der Blog unseres Sicherheitssprechers Gerhard Göschl, der sich diesem Thema sehr zeitnahe widmet.
11/24/2008 Green Your Desktop!Passend zur kalten Jahreszeit, der WienStrom Jahresabrechnung und grassierender Finanzkrise möchte ich auf ein ebenso kleines wie nützliches Tool hinweisen, das dabei hilft, Energiekosten und damit verbundenes CO2 = Erderwärmung zu senken. Edison - Powermanagement für jedermann. Es lassen sich in Folge sehr einfach die persönlichen Arbeits- und Ruhezeiten definieren und mit einem Klick auf den Kostenwert für die kWh auch der exakte Preis aus der eigenen Stromrechnung eingeben, damit auch die weitere Kalkulation der Ersparnis dazu stimmt. Auf der Pressekonferenz (hier ein Video dazu) wurde als Hintergrund angegeben, dass weltweit etwa 90% aller Desktop Computer kein effektives Energiemanagement aufweisen und keinen automatischen Ruhezustand für unbenutzte Zeiträume verwenden. Und dass in diesem "Suspend Modus" auch gleichzeitig das größte Potential an Energieersparnis liegt. Wenn nur 10% aller Desktop PC Anwender Energiemanagement a´la Edison benutzen würden, könnte man alleine dadurch weltweit etwa 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Daher auch an dieser Stelle der Aufruf an alle LeserInnen: Ladet Euch das Tool herunter und - spread the news!
Technorati-Tags: Green IT,Energie sparen,Energiekosten,Reduktion von CO2 Emission,Reduce Carbon Emissions,PC Energiemanagement,Strom sparen
11/14/2008 Wave 3
Ein paar nette Bilder und Screenshots dazu haben wir gleich einmal auf einen Windows Live SkyDrive (jetzt mit 25GB statt 5GB gratis) gelegt, der findet sich hier. Ein kurzer Videoclip beschreibt die bald auch in Österreich verfügbaren Live Services (einfach auf das Bild klicken):
11/10/2008 IT-Sicherheit-Tipps vom KMU-Forum in SalzburgUnd hier der trackback zu einem neuen Blog meines Kollegen Erich, der sich vornehmlich für den heimischen Mittelstand engagiert. Also Business-To-Business oder besser gesagt "Best4Business" wie das im Bloggerdeutsch halt so heisst, - und so heisst auch sein neuer Blog, der mit Oktober gestartet ist. Und wie es halt so beim Bloggen ist, bestimmen vor allem aktuelle Ereignisse die Agenda. In seinem Fall ist es das KMU Forum in Salzburg, wo er am 5.11. über das Thema IT Sicherheit referieren durfte. Aus seiner Zusammenfassung IT-Sicherheit-Tipps vom KMU-Forum in Salzburg kann die interessierte Leserin eine recht einfache und verständliche Bestandsaufnahme entnehmen, wie man seine eigene IT Sicherheit bzw. die des eigenen Unternehmens verbessert. Nicht weiter verwunderlich ist es dabei, dass nach wie vor der größte Risikofaktor - erraten - der Mensch ist. Daher gilt es unverändert zu beherzigen: Sicherheit entsteht vor allem durch Sicherheitsbewusstsein. Das ist in der IT genauso wie bei der "Gib acht" Werbung der AUVA oder dem wieder aus der Klamottenkiste entlaufenen "Helmi". Und das ist heute mein Beitrag dazu ... Und hier noch der Powertip für jedermann: Abonnieren sie sich den monatlichen Sicherheitsnewsletter für Konsumenten von Microsoft Österreich. Ich kann ihn wirklich empfehlen, da er einfach und griffig aktuelle Tips für das eigene PC / Internet Verhalten und die Familie gibt: http://www.microsoft.com/austria/athome/security/newsletter/signup.mspx
10/31/2008 Austria´s next US President
Mit Blick auf Österreich, würde Barack Obama auch hier am 4. November die US-Wahl für sich entscheiden. Hierzulande stimmten – mit deutlichem Vorsprung vor McCain – 90,6 Prozent für Obama. Dieser Trend war zuvor schon in den Wochenstatistiken abzulesen: Obama konnte seit Beginn der Abstimmung online am 8. Oktober regelmäßig die meisten Stimmen für sich gewinnen.
Technorati-Tags: Barack Obama,John McCain,US Wahl,US Präsidentschaft,US Election Poll,MSN Wahl Special 10/23/2008 Wen würden Sie wählen?
Weitere Infos zum MSN Wahl-Special McCain vs. Obama finden sich unter http://specials.at.msn.com/news/vote.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|